Hundenase vs. Menschennase

Das kleine Riecherle von Bliss fasziniert mich mit ihrem Können immer wieder auf ein Neues! Doch warum kann Bliss so viel mehr mit ihrer Hundenase riechen als ich?

Der große Unterschied fängt schon mal da an, dass wir Menschen alles hauptsächlich visuell wahrnehmen. Für Hunde ist diese Sinneswahrnehmung nicht so wichtig. Hunde nehmen ihre Umgebung sowie die Eindrücke also hauptsächlich  über die Gerüche wahr. Kein Wunder also, dass wir visuellen Menschen uns den Schnüffelhund als verlängerte Nase für „Drogen-, Bomben- und sogar Trüffelsucher“ zu nutze machen.

Doch warum kann die Hundenase mehr riechen als die menschliche?

Natürlich gibt es zu dieser Frage viele Forschungen und Experimente. Es wurde festgestellt, dass Hunde Gerüche in einer Konzentration von eins zu einer Billion wahrnehmen können. Wenn ich mir also vorstelle, dass ich nur einen kleinen Teil davon besäße, dann würde ich wahrscheinlich auch wie ein aufgescheuchtes Wiesel durch den Park laufen, so wie Bliss das ab und zu gerne macht. Hunde haben somit ein ganz anderes Verständnis von der Umwelt als wir Menschen.

Diese faszinierende Riechleistung liegt aber auch an der Größe des Riechfelds und der Anzahl der Riechzellen.


Der Duftspeicher eines Hundes

Die kleinen Wuffis haben zudem noch den Vorteil, dass sie Duftgemische selektiv wahrnehmen. Das heißt, dass sie Teile analysieren können und diese dann in das „Hirnarchiv“ abspeichern und somit den Geruch jederzeit wieder erkennen.

Damit haben die Forscher herausgefunden, dass Hunde einen Duftspeicher haben, der vergleichbar ist mit unserem visuellen Gedächtnis.

Es ist also kein Wunder, dass meine kleine Maus wie wild durch die Umwelt rennt und stets ihre Nase in die Luft oder auf den Boden richtet. 10 % von ihrem Gehirn verarbeitet ausschließlich Geruchsinformationen. Bei uns Menschen sind es gerade mal 1 %.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch einen guten Riecher fürs Wochenende!

 

 

 

Blissfull Moments 

Heute ist unsere kleine Bliss eingezogen. Die erste Begegnung mit Emil hat gut geklappt. Und den Garten hat sie auch schön durcheinander gemacht. Ich bin so erleichtert, dass alles geklappt hat und freue mich auf die Zeit mit ihr. So besonders wie sie ist, ist auch ihr eingetragener Name „Blissfull Moments“ Abkürzung Bliss. 

     

    
 

Mein kleiner Hai – Beißhemmungen lernen 

Die Regeln des Zusammenlebens werden im täglichen Umgang miteinander gefestigt. Dazu gehört natürlich Spielen aber auch Streiten und somit auch beißen.

Der kleine Grobian

Bliss ist jetzt schon in der 5ten Woche sehr aktiv und die Zähnchen sind schon sehr spitz! Sie spielt lautstark mit ihren Geschwistern, ziehen sich gegenseitig an den Ohren oder am Schwanz. Die Mama duldet anfangs noch das Raufen, fing dann aber schon bald an den wilden Haufen ihre Schranken zu weisen. Auch die Geschwister brechen ein Spiel unter lautem schreien ab oder wehren sich, wenn einer zu fest die Zähnchen nutzt. Das vor allem ist sehr wichtig für die Entwicklung, sodass sie lernen die Zähne richtig einzusetzen.

Wenn der Welpe in der 8ten Woche bei der neuen Menschen Familie einzieht, muss der Lernprozess weitergeführt werden, damit der kleine Welpe eine Beißhemmungen entwickeln kann.

Wie kann ich dem Vampir nun das beißen abgewöhnen? 

Ist man kurz abgelenkt hängt ein Welpe an der Jacke, am Schuh oder am Hosenbein. Wie kann ich da von Anfang an dagegen wirken?

  1. Zum einen Ablenkung. Alternativen anbieten, wie ein interessantes Spielzeug.
  2. Der Muttergriff. Dieser Griff ist einmal leicht um die Schnauze gegriffen und wieder loslassen. Das interessiert Bliss allerdings überhaupt nicht 🙂
  3. Leckerchen anbieten, sodass losgelassen wird. Ich persönlich versuche anfangs so wenig wie nur möglich die Leckerchen zu geben.
  4. Laut losschreien und somit den ruf der Geschwister bei zu festem zwicken nachmachen.
  5. Wenn das Spiel zu grob wird, abbrechen und nach kurzer Zeit weiter spielen.

Bitte bei diesen Übungen nicht zu fest oder grob agieren. Welpen lernen sehr schnell, mit etwas Geduld geht das ganz schnell 🙂

Der Nachwuchs ist da!

Sehnsüchtig warte ich nun schon seit einigen Monaten auf diesen Tag! Meine Aussie Züchterin will dieses Jahr noch einen Wurf planen. Ab da an stand für mich schon fest, dass ich einen von den kleinen Würmern unbedingt zu mir in die Familie holen möchte.

Und am 16. August 2015 war es nun so weit – 7 kleine Welpen kamen zur Welt. 5 Weibchen und 2 Männchen, das weibliche Geschlecht hat sich mal wieder durchgesetzt =)

Ganz aufgeregt habe ich den ganzen Tag auf die Bilder gewartet. Meine Züchterin hat uns dann ein paar Bilder geschickt und ich habe mich gleich verliebt. Einer ist hübscher als der andere – traumhaft. Am liebsten würde ich alle nehmen 🙂

Nächste Woche suche ich mir dann einen kleinen Australian Shepherd Wurm für meine Familie aus und freue mich schon sehr. Die nächsten Wochen sind also von Vorbereitungen geprägt. 🙂