Was verbindet uns mit Hunden?

Immer mehr Menschen halten sich Hunde, auch in Städten werden es immer mehr. Aber warum halten wir uns eigentlich Hunde? Was verbinden wir mit diesem Tier und was fasziniert uns so? Wie stark kann eine Bindung zwischen Hund und Mensch werden?

Diese Fragen sind schwer zu beantworten, dennoch möchte ich euch mitnehmen auf meiner Suche nach Antworten für mich selber.

Menschen können eine engere Bindung zu Hunden aufbauen als zu ihrem eigenen Kind

Diese Aussage ist nun ersteinmal sehr extrem, daher gehe ich darauf nun als erstes ein. Das halten von Hunden befriedigt vor allem ein ganz wichtiges Grundbedürfnis der Menschen – Bindung und Zuneigung. Und genau hier wird es interessant. Wusstet ihr, dass in Forschungen teilweise zum Ergebnis kam, dass Menschen eine engere Bindung zu Hunden aufbauen können als zu ihrem eigenen Kind? Doch woran liegt das, dass wir diesem Wesen so verfallen sind?

Hunde sind Sozialpartner die Liebe und Zuneigung immer Face-to-Face geben. Eine digitale Kommunikation findet nie statt, wie auch ;-)? Allein diese Tatsache bindet schon ungemein – auch wenn es uns oft nicht mehr bewusst ist.

Der Hund wird zudem nicht zur Selbstständigkeit erzogen, unsere Kinder hingegen schon. Hunde sollen nur teilweise selbstständig sein, wie beispielsweise Arbeitshunde beim Spurensuchen in Lawinen. Sie holen sich am Ende aber immer noch eine Rücksicherung  ihres Verhaltens beim Frauchen oder Herrchen ab. Bei Kindern hört diese Rücksicherung irgendwann auf und wir müssen die Kinder ihren eigenen Weg gehen lassen.

Hunde können heilen

Vor allem bei Kindern können Hunde so viel bewirken und therapheutisch unterstützen. Sie benötigen Halt, Treue und Stärke. Dies Symbolisiert ein Hund durch und durch.

Ein Beispiel hierzu, was mich wirklich berührt hat. Ein Junge (10) war so traumatisiert, dass er nicht mehr sprechen wollte. Der Psychologe hat es monatelang nicht geschafft ihn richtig zu theraphieren, weil der Junge einfach nicht mit ihm reden wollte. Er sagte kein Wort, zu niemanden.

Durch einen Zufall ist der kleine Junge in der Praxis vor seiner Theraphiestunde einem Hund begegnet, diesen Hund hat er zum ersten Mal dort gesehen. Der Hund rannte auf den Jungen zu und hat sich so gefreut, sodass der Hund dem Jungen wild durchs Gesicht geleckt hat. Der Junge fing plötzlich an zu lachen und erfreute sich an diesem Überfall. Er fing plötzlich aus dem nichts wieder an zu sprechen… mit dem Hund. Diese Situation hat den Jungen „gebrochen“ und der Psychologe konnte seine Arbeit nun beginnen und erfolgreich therapieren.

Hunde geben Selbstbewusstsein und das Gefühl von Sicherheit. Sie haben etwas magisches, dass sie es innerhalb kürzester Zeit schaffen die Menschen zu verzaubern und alles vergessen zu lassen.

Diese Erlebnisse und Gefühle von Menschen sind natürlich nicht auf alle Menschen oder alle Hunde runterzubrechen. Ich hoffe aber für jeden Menschen, dass er irgendwann das erfahren kann und diese besondere Liebe zulassen kann.

Ich werde mich immer weiter mit diesem Thema beschäftigen und immer mehr Argumente sammeln 🙂 Mal sehen, was mir noch so begegnet.

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