Bärlauch für Hunde?

Unser Wald Knoblauch – Allium ursinum. Die wohl bekannteste essbare Wildpflanze in Deutschland. Leider hat diese wundervolle Wildpflanze eher den Ruf, dass sie für Hunde nicht geeignet ist. Dabei kann sie gerade im Frühling eine super Ergänzung im Napf sein.

Bärlauch ist der Inbegriff einer Reinigungspflanze. Er putzt den Winter Staub schön heraus und wirkt stark antibiotisch. Um diese Eigenschaften nutzen zu können, sollte der Bärlauc frisch eingenommen werden.

⁃ Der Bärlauch treibt bei Tieren die Würmer heraus und wirkt zeckenabwehrend.

⁃ Wegen seines Schwefelgehaltes dient der Bärlauch zur Entgiftung und Entschlackung des Körpers.

⁃ Er wirkt bei Verdauungsstörungen, Arteriosklerose, Bluthochdruck,

⁃ Bärlauch dient zur Stärkung des Immunsystems, zur Durchblutungsförderung, zur Blutzucker- und Cholesterinsenkung,

⁃ Oder bei Hautausschlägen und bei Bronchitis zur Schleimlösung.

⁃ Bei Tieren wird er zusätzlich zur Entwurmung angewendet.

Pflanzenkraft:

Bärlauch enthält viel Vitamin C (mehr als Orangen 🍊 ),

Eisen,

Schwefel,

Magnesium,

Mangan und andere Mineralien sowie Senfölglykoside und ätherische Öle.

Anwendung:

In kleinen Mengen unbedenklich.

Ein Hund wie Bliss mit 20 kg Körpergewicht kann 3-mal die Woche 5 Blätter Bärlauch klein geschnitten mit frischem Futter gemischt fressen.

Verwechslung: Herbstzeitlose oder Maiglöckchen (giftig)

Giftigkeit: „toxische“ Dosis 5 g pro kg Körpergewicht täglich

Bärlauch gilt als giftig, da die Wirkung des Giftstoffes Methylcystein-Sulfoxid im Bärlauch, das Enzym Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (G6PD), dass die Zellwänder der roten Blutkörperchen schützt, vermindern kann. Es könnte eine Blutarmut entstehen.

Hinweise:

Bitte nur in Absprache mit eurem Tierarzt, Tierheilpraktiker, Ernährungsberater etc.

bitte nur eine Hand voll pflücken für den Eigenbedarf.

Liebe Grüße

Tine

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