Nachhaltigere und gesündere Ernährung für den Hund

Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich selbst keine tierischen Produkte esse, viel Wert auf hochwertige Nahrung und Umwelt lege, meinen Hunden auf der anderen Seite aber Fleisch zum Fressen gebe – wie passt das zusammen? Ich möchte euch heute zeigen, wie ihr eure Hunde deutlich nachhaltiger und gesünder ernähren könnt, aber nicht zwingend auf Fleisch verzichten müsst! Aber lest selbst 🙂 [dieser Beitrag enthält Werbung]

Ernährung ist mittlerweile mein zweites Hobby geworden. Die Auswirkungen von Ernährung auf unsere Umwelt sind riesig und wir können mit kleinsten Veränderungen so viel Einfluss auf unsere Gesundheit und auf die Umwelt nehmen. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern natürlich auch für unsere Hunde.

Allein durch den Werbeeinfluss der großen Futtermittelindustrie wurde uns der Glaube vermittelt, dass unsere Hunde jeden Tag Fleisch benötigen. Aber ist das wirklich so? Ich zeige euch, dass es anders geht und auch gehen muss, wenn wir die Gesundheit unserer Hunde aufrecht erhalten möchten.

Den Hund ernähren wie den Wolf – die größte Werbetäuschung der Hundebesitzer

Wenn wir ein paar Jahre zurück blicken, wurden die Hofhunde von den Essensresten der Menschen ernährt. Diese Hunde haben gewiss nicht jeden Tag Fleisch bekommen, denn die Bauern oder Hofbesitzer haben das ja auch nicht. Es gab viel selbstangebautes Gemüse, Brot und an ein paar Tagen gab es die Fleisch- und Knochenreste vom Hofherren. Man konnte es sich auch einfach nicht leisten, so viel Fleisch zu essen. Fragt doch mal eure Großeltern, wie oft es damals in der Woche Fleisch gab?

Heute ist es plötzlich selbstverständlich geworden, dass unsere Hunde jeden Tag Fleisch bekommen. Mit einem Wolf auf der Verpackung ist das Konzept dann rund. Denn der Wolf vermittelt ja Natürlichkeit und Wildnis, was wir unseren Stadthunden von heute wünschen und geben wollen, aber nicht können. Und unser Hund stammt ja schließlich vom Wolf ab – das sieht man am besten an den kleingezüchteten Kurznasen Rassen.

Der Wolf ist das Symbol geworden für die beste und natürlichste Ernährung für den Hund. Und das ist, meiner Meinung nach, einfach nur eine gezielte Verbrauchertäuschung. Denn der Hund hat mit der Zeit mehr mit der Ernährung des Menschen gleich als mit dem Wolf. Und zu viel Fleisch macht den Menschen nachweislich krank. (Menschen, die regelmäßig rotes Fleisch essen, erkranken häufiger an Diabetes, Herzkreislaufstörungen oder Darmkrebs. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher von der Harvard School of Public Health in Boston.)

Alles was auf den Tisch kommt wird gefressen – der Hund ist ein Allesfresser KEIN Fleischfresser

Das lustige meiner Meinung nach ist, dass immer mit dem Wolf geworben wird, der Hund aber im Gegensatz zum Wolf ein anderes Verdauungssystem hat. Der Hund ist ein Fleisch-Allesfresser (carni-Omnivoren) und kann beispielsweise auch andere Dinge wie Brot (also Kohlenhydrate) gut verdauen, weil, wie eben beschrieben, er gelernt hat mit dem Menschen zu leben und das zu fressen, was übrig blieb.

Ein Wolf ist kein Allesfresser und kann viele Nahrungsmittel von uns gar nicht verdauen, wie zum Beispiel Kohlenhydrate. Ein Wolf ist ein Fleischfresser (Carnivoren), jagt seine Beute über mehrere Kilometer, frisst manchmal tagelang nichts und dann sehr viel und ist ständig in Bewegung. Also selbst ein Wolf frisst nicht jeden Tag Fleisch…

Zu viel Fleisch macht uns krank – und die Hunde auch

Copyright: DogSoulmate

Da das Fleisch immer günstiger wird, die Werbung uns Hundebesitzern etwas anderes vermittelt, bekommen fast alle Hunde jeden Tag Fleisch. Und das nicht, weil der Hund das tierische Eiweiß benötigt, sondern weil die Futtermittelindustrie uns das über Jahre so beigebracht hat!

Dass zu viel Fleisch den Menschen krank macht, habe ich oben kurz erwähnt. Dass zu viel Fleisch auch unsere Hunde krank macht, ist meiner Meinung nach total naheliegend. Und genau das hat man in der Naturheilpraxis „naftie“ in Bayern nach jahrelanger Beobachtung und Behandlung von kranken Tieren auch feststellen müssen.

Die Naturheilpraxis naftie hat genau wegen dieser Feststellung selbst das Thema Ernährung für Hunde in die Hand genommen und hat auf Basis deren Erkenntnisse ein, wie ich finde, super Konzept entwickelt, wie man das Tierwohl, die Umwelt und unsere Hunde in Einklang bringen kann.

Dies fand ich so spannend, dass ich direkt nach einem Interview bei Andreas Glöttner-Chyl Tierheilpraktiker & Geschäftsführer naftie, gefragt habe:

„Hallo Andreas, vielen Dank für deine Zeit! Eine Frage brennt mir direkt auf der Zunge:

Welche gesundheitlichen Folgen hat ein erhöhter Fleischkonsum in der Fütterung unserer Hunde?” 

Abgesehen von den ökologischen und ethischen Folgen sehen wir in unserer naftie – Naturheilpraxis täglich Hunde die gesundheitliche Probleme mit einem erhöhtem Fleischkonsum haben. Denn wenn die Ausscheidungsorgane wie  Leber und Nieren in ihrer Leistungsfähigkeit langsam nachlassen, das ist in der Regel bei Hunden ab dem 6./7. Lebensjahr der Fall, kann das überschüssige Eiweiß durch den zu hohen Fleischanteil in der täglichen Fütterung nicht mehr angemessen ausgeschieden werden. 

Da nun der Organismus nicht mehr in der Lage ist, das zu viel an tierischem Eiweiß los zu werden, wird es als sog. Harnsäuresalz (Urat) im Zwischenzellgewebe, besonders in den Gelenken und der Muskulatur, abgelagert. Nun können schmerzhafte Störungen im Bewegungsapparat entstehen (Lahmheiten, Schmerzen, Arthrose usw.). Das typische Bild der harnsauren Diathese (Gicht) entsteht. Genau wie bei uns Menschen eben auch.

Bei vielen unserer tierischen Patienten sehen wir bei einer sehr fleischlastigen Fütterung auch Symptome wie verstärkten Juckreiz, Haarausfall, extreme Schuppenbildung, Ohrenentzündungen und die sogenannten „Hot Spots“. Hier versucht der Organismus die überschüssige Harnsäure über den Hautstoffwechsel auszuscheiden. Es öffnet sich sozusagen ein natürliches Ventil von innen nach außen.

In all diesen Fällen der Übersäuerung ist es sinnvoll, das tierische Eiweiß in den Mahlzeiten auf ein Minimum zu reduzieren und am besten noch fleischfreie Tage in der Woche einzubinden. Oft sehen wir in unserer Tierheilpraxis schon nach einigen Wochen eine deutliche Besserung der Symptome, ohne dass medikamentös eingegriffen werden musste.

Zu viel Fleisch zerstört unsere Umwelt

Wie anfangs erwähnt, habe ich für mich persönlich schon lange erkannt, dass eine tierfreie Ernährung für mich und die Umwelt am besten ist. Die Auswirkungen von diesem Massenfleischkonsum kann auf Dauer nicht mehr gedeckt werden. Wir sind zu viele Menschen auf der Welt und essen einfach zu viel Fleisch.

„Die globale Massentierhaltung trägt nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace mit rund 20 Prozent sehr stark zu den weltweiten Treibhausgasemissionen bei. Die Rindfleischproduktion verursacht besonders hohe Emissionen. Dies liegt den Umweltschützern zufolge einerseits an den hohen direkten Emissionen von Methan aus den Mägen der Tiere. Hauptgrund seien aber die Emissionen, die durch die Futtererzeugung entstehen, wofür Urwälder gerodet werden müssten.“

Jetzt steht natürlich die Frage im Raum, was ich tun kann, wenn ich meinem Hund als Fleisch-Allesfresser dennoch nachhaltiger ernähren möchte. Ist nur noch die vegane Ernährung die Lösung?

Was bedeutet es für unsere “Nutztiere” und somit für unsere Umwelt, einen neuen Weg bei der Fütterung unserer Hunde zu gehen?

Das ist doch eine schöne Frage, die wir an Andreas stellen können. Mal sehen, was er dazu sagt:

Mal ganz abgesehen von den gesundheitlichen Vorteilen einer fleischreduzierten Fütterung unserer Hunde, müssen wir dringend über ein brisantes und sehr dunkles Thema nachdenken und öffentlich diskutieren: Die industriell organisierte Tötung von täglich Millionen von empfindsamen, intelligenten und hoch sozialen Lebewesen inmitten unserer Gesellschaft. Momentan werden tagtäglich allein in Deutschland über 2 Millionen Tiere für unseren übertriebenen Fleischkonsum gnadenlos geschlachtet. Wenn wir das auf unsere Hundepopulation in unserem Land übertragen würden, wären unsere ca. 10 Millionen Hunde in Deutschland in gerade einmal 5 Tagen ausgerottet!

Copyright: DogSoulmate

Wir Menschen müssen es unbedingt wieder schaffen, unseren Mitgeschöpfen gegenüber echten Respekt und Empathie zu empfinden, und sie in den Kreis jener Lebewesen einbinden, die von Natur aus respektiert und nicht vernichtet werden dürfen. Erst dann kann der Mensch auch gegenüber einem anderen Menschen wieder ein wahrer Mensch werden. 

Wir sollten endlich aufwachen und jeder sollte seinen Beitrag dazu leisten, auch wenn dieser noch so klein ist. Der momentan größte Massenvernichtungskrieg gegen fühlende Lebewesen muss ein Ende finden. Wir von naftie leisten unseren Beitrag in dem wir versuchen, die Tierhalter dazu zu bewegen im 1. Schritt viel weniger Fleisch in der Fütterung zu verwenden, um im 2. Schritt fleischfreie Tage in die Ernährung ihrer Hunde zu übernehmen. Viele Tiere die jetzt schon gar kein Fleisch mehr vertragen und unter Fleischallergien leiden, kommen bestens mit einer pflanzlichen Ernährung zurecht, solange sie alle ihre essentiellen Nährstoffe bekommen. Aber bitte kein Trockenfutter, das ist dem Hund gegenüber artwidrig und führt immer in eine Abwärtsspirale von gewissen Erkrankungen. Am besten selber kochen & naftie.

Weniger ist mehr. Genau so sehe ich das auch. Wir müssen den Fleischkonsum bei unseren Hunden, aber auch bei uns Menschen drastisch reduzieren, um weiterhin gesund zu bleiben, unsere Umwelt zu schonen und den Nutztieren ein lebenswerteres Leben zu geben.

Und genau aus diesen Gründen finde ich die Nahrung von naftie so unglaublich gut!

Ein perfektes Nahrungskonzept für den Hund von heute – gesund, nachhaltig, weniger Fleisch und vegan

Copyright: DogSoulmate

Ich nenne es die 5 zu 2 Ernährung. Unsere Hunde bekommen 5 Tage Fleisch und zwei Tage vegane / vegetarische Nahrung in den Napf. Ich bin damals von BARF auf Dose umgestiegen, da ich kein rohes Fleisch in hochwertiger Bio Qualität beziehen konnte. Da mir aber dieser Punkt schon lange im Magen lag und ich dringend umstellen wollte, bin ich auf die Suche nach einer Alternative gegangen.

Auf der Suche nach der perfekten Lösung für uns bin ich damals dann auf naftie gestoßen. Da mich das Konzept zu 100 % überzeugt hat, möchte ich euch diese Marke wirklich ans Herz legen.

naftie ist für uns die perfekte Lösung die Hunde zu ernähren, weil…

  • Bio-Tiernahrung —> gesündere Nahrung und Haltung für die Nutztiere
  • Hergestellt in Deutschland (Bayern) —> Kurze Fahrtwege
  • Herstellung aus zertifizierter nachhaltiger Produktion
  • Artgerechte Tierhaltung der Nutztiere
  • Die Philosophie der Marke und die Werte sind konsequent, ehrlich und transparent
  • Durch den reduzierten Fleischanteil, der dennoch bedarfsdeckend ist, bekommen die Hunde deutlich gesündere Nahrung in den Napf
  • Vegane Gerichte sind gut verträglich und durchdacht

„Unser Anspruch ist es, unsere Tiere gesund und nachhaltig zu ernähren. Wir wollen ein Bewusstsein fördern, das unsere Umwelt, unsere Ressourcen und auch unsere Nutztiere schützt.“ Zitat naftie Tiernahrung.

https://www.naftie.de

Mit dem Gutscheincode tine1221 bekommt ihr einen Rabatt von 15% auf alle naftie Produkte! Der Gutscheincode muss im Warenkorb eingegeben werden. Dieser ist 1x pro Kunde einlösbar, nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen und Aktionen, nur solange Vorrat reicht. Gültig von 3.12.21-31.3.22

Mein Fazit

Wir Menschen müssen dringend umdenken! Nicht nur was unsere eigene Ernährung angeht, sondern auch die unserer Hunde! 

5 Tage Fleisch und 2 Tage vegan oder vegetarisch ist für unsere beiden Hunden der beste Weg nachhaltiger und gesünder zu leben. Und einen passenden Tierfutterhersteller haben wir mit naftie nun auch gefunden. 

Danke noch mal an Andreas, dass er für meine Fragen zur Verfügung stand! 

Hinweis: Ich bin keine Ernährungsberaterin und gebe auch keine individuellen Empfehlungen. Dieser Artikel dient zur Inspiration und zeigt meine persönlichen Erfahrungen.

©DogSoulmate Christine Rotheimer

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